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Mein Meinung/Kommentar vom 23.04.2013 wurde anscheinend gelöscht.
Kritik ist also nicht erwünscht!
So weit zum Thema Meinungsfreiheit.
Ich finde jeder Mensch hat einen freien Willen und darf sein Ende selbst bestimmen. Der ewige Kreislauf von Medikamenten,Therapien,Klinkaufenthalten,der oft über Jahre geht.Warum wird bei einer Suizidankündigung mit einer Zwangseinweisung gedroht?
Was soll das bringen?
Ein paar Pillen/Spritzen, und dann das durch den Druck erpresste wohlgefällige Verhalten als “Heilung” ansehen?
Ich finde es lobenswert, dass endlich dem Thema Suizid und Depressionen mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird!
In unserer Gesellschaft muss endlich anerkannt werden, dass die Psyche ebenso erkranken kann wie unser Körper- und es selbstverständlich ist, mit Depressionen einen Arzt oder Psychologen aufzusuchen.
Es muss noch viel Aufklärung geleistet werden und ich bin dankbar, dass schon einige Steine ins Rollen gebracht werden.
liebes freunde fürs leben team,
eure materialien liegen schon lange bei uns im zentrum aus. nun werde ich euch und eure arbeit in meiner vorlesung vorstellen. ihr leistet eine wichtige arbeit!
weiter so!
Dr. Blatter
überall stehen nur berichte von denen, die ihre depressionen überwunden haben. aber was ist mit all denen die es nicht geschaft haben. die den schritt in eine bessere welt gewagt und nun von uns gegangen sind. ich frage mich ob es nicht viel mehr von denen gibt die still vortgegangen sind, als diejenigen die ihre geschichte preisgeben und nun mit gehobener brust davon erzählen wie sie es hinter sich gebracht haben… ich selbst bin 14. ich hatte depressionen als ich in der 7ten klasse war. niemand hat es damals gemerkt und es weis immer noch keiner. als es besonders schlimm war habe ich mich, wenn ich zuhause war sofort ins bett gelegt und geschlafen bis zur nacht. in der nacht habe ich vor meinem fenster gehockt, mich gefreut wenn mond und sterne zu sehen waren und hoch zum schwarzen himmel gestarrt, gehofft das jemand kommen würde der mich erlößt, der mich aus der falschen welt in der ich lebe(lebte) befreit, doch es kam niemand… fast jede nacht habe ich nur gewartet, bis ich völig übermüdet und tränenüberströmt eingepennt bin. voller angst vor dem nächsten tag. dann nach den sommerferien war das einfach weg. es kommt immermal wieder. meistens nachts. ich habe trotzdem angst das die depressionen mich wieder einhohlen. ich kann es einfach nicht glauben das sie weg sind, das ich sie hinter mir gelassen hab. ständig habe ich fragen wie sie wieder kommen, wann sie wieder kommen und ob sie noch schlimmer einschlagen oder sich langsam anschleichen bis ich plötzlich auf die autobahn schaue und einen schritt zu weit gehe….
trotzdem bedanke ich mich von ganzen herzen bei diese internetseite. ihr gebt mir kraft und es hilft mir zu wissen das ich nicht so alleine bin mit meinen problemen, wie ich es mir all zu oft einrede.
Mir geht es genau so Wie Dir. Ich kann Dich sehr gut verstehen.Vor allem Nachts ist es am schlimmsten.Dann sitze ich an meinem Bett und habe nur noch Gedanken wie ich mein Dasein am schnellsten Beenden kann,ohne Schmerzen dabei zuhaben.
Hallo Leute! Ich habe ein dringendes Problem!
Vor vier Tagen hat sich eine gute Bekannte/Freundin umgebracht, sie ist vor einen Zug gesprungen! Mittlerweile komme ich damit ganz gut klar, ich verdränge das größtenteils. Allerdings weiß ich, dass ihr bester Freund (der auch in sie verliebt war) damit gar nicht klar kommt. Die beiden hatten sich anscheinend gegenseitig geholfen, beide sind/waren sehr verzweifelt und wollten nicht mehr leben. Ich weiß von ihm, dass er schon vor ihrem Tod Selbstmordgedanke hatte. Die beiden hatten auch ausgemacht, dass, sobald einer der beiden geht, der andere hinterher kommt. Und Gesternnacht wollte er sich umbringen, meine beste Freundin konnte ihn aber davon abhalten. Sie ist allerdings erst gerade 16 geworden und ich möchte ihr das nicht wirklich alles auferlegen. Sie nimmt sich jetzt vor, wirklich für ihn da zu sein und ich möchte sie auch unterstützen so gut es geht, aber ich habe leider nicht den Draht zu dem Jungen (19 oder 20 Jahre alt) wie sie. Ich denke, dass meine Freundin zu einer ähnlichen Bezugsperson werden kann, wie die Verstorbene es war, allerdings habe ich Angst, dass sie daran auch irgendwie kaputt geht, das ist nunmal keine leichte Aufgabe. Heute habe ich den Jungen gesehen und er sah wirklich schlecht aus. Total blass, als hätte er wenig geschlafen und viel geweint. Ich mache mir totale Sorgen um ihn!
Außerdem hatten wir in den letzten zwei Monaten noch einen Selbstmord und einen Selbstmordversuch in unserer Gegend, also insgesamt drei. Deshalb habe ich besonders Angst, dass ein weiterer Selbstmord möglich ist. Vermutlich ist die Hürde einfach nicht mehr so groß, andere haben das ja auch schon geschafft.
Das komische an der ganzen Geschichte ist, dass ich selbst Selbstmordgedanken hatte und über ein Jahr depressiv war. Mir geht es jetzt eigentlich gut, hin und wieder sind kleine Einknicke, aber an Selbstmord denke ich eigentlich nicht mehr. Obwohl ich vielleicht ähnliches erlebt habe, weiß ich nicht was ich machen soll. Ich habe Angst, etwas falsch zu machen und die Situation zu verschlimmern!
Bitte helft mir/uns!
Ich würde mich tierisch über Tipps und Ratschläge freuen: lenax1206@web.de !
Danke und liebe Grüße,
Lena
Liebe Lena, wir haben schon zweimal versucht dir eine Mail zu schreiben, die kommen leider nicht bei dir an. Ist das eine richtige Mailadresse?
Ich bin gerade auf diese Seite gestoßen, als ich eigentlich auf der Suche nach “Dipipperon und Suizid” war.
Es geht mir schon lange schlecht.. nachdem vor 5 Jahren Mama und Opa, dann vor 4 Jahren noch Oma starb war ich auf einmal allein. Mir selbst weh getan habe ich schon lange, immer wieder geschnitten und es bis heute nicht aufgehört. Zweimal war ich schon stationär in Behandlung, einmal für einen Monat, einmal für 6 Wochen. Danach geht es mir besser. Nach dem letzten Aufenthalt vor einem halben Jahr hatte ich wieder Mut und wollte leben, aber ich merke, dass dieser Mut immer weiter von mir abfällt. Ich will nicht mehr. Ich hasse mich selbst, ich fühle mich nur noch hässlich, unnütz und belastend für die Gesellschaft. Wen würde es schon lange interessieren, wenn ich einfach weg wäre? Ich habe nur meine beste Freundin und meine Katze. Meine Freundin hat ihre Familie, andere Bekannte und Freunde. Meine Katze würde gefunden und jemand würde sie zu sich nehmen und ihr ein liebevolles zu Hause geben, also, wieso soll ich noch da sein?
Wenn ich ehrlich bin bin ich nur noch hier, weil ich zu feige bin eine Überdosis zu schmeißen. An manchen Tagen mag ich das Leben, aber diese Einsamkeit macht mich fertig. Ich schaffe es nicht Menschen kennenzulernen. Sie sind so anders, als ich. Sie können raus gehen ohne Angst, sie können andere Leute ansprechen ohne sich zu schämen. Ich kann es nicht. Ich verstecke mich, will nicht angesehen werden und auf der anderen Seite wünsche ich mir nichts mehr, als dass da jemand ist, der mich in den Arm nimmt und der einfach nur da ist…
Na ja, ich höre jetzt mal auf. Irgendwie bin ich gerade froh, dass ich die Seite gefunden habe. Mal sehen, ich glaube meine Angst vor einem “Fail” wird mich am Leben halten und vielleicht wird ja doch noch alles gut.. glauben tu ich’s nicht, aber hoffen.