Gefährliche Gedanken: Die meisten Menschen, die an Selbsttötung denken, schwanken zwischen dem Wunsch zu leben und zu sterben. Familienangehörige, Freunde, Bekannte und Therapeuten können Hilfen fürs Leben anbieten.
Die wichtigsten Angebote an Verzweifelte sind: zuhören, eine professionelle Beratung und eine Therapie organisieren, mit Medikamenten behandeln und in akuten Gefahrensituationen in eine Klinik einweisen.

 


Wie man in einer Krise reagieren kann:


  • Ankündigung einer Selbsttötung oder andere Signale ernst nehmen
  • Mit der gefährdeten Person über ihre Absichten sprechen und ihr zuhören. Eventuell auch direkt nach Selbstmordabsichten fragen und ob die Person schon über bestimmte Methoden nachgedacht oder sie gar ausgewählt hat.
  • Selbstmordabsichten nicht ausreden, signalisieren, dass man gemeinsam nach Lösungen suchen kann, dass die momentanen Gefühle vorübergehend sind, dass medizinische oder psychologische Behandlungen möglich sind.
  • Hilfe suchen: Hausarzt, Beratungsstelle (Ehe-, Familien-, Lebensberatung), Suchtberater, Psychologe, Nervenarzt, Geistlicher, Telefonseelsorge, Krisenzentrum, Krankenhaus, psychiatrische Klinik, sozialpsychiatrischer Dienst - gefährdete Person nach Möglichkeit dorthin begleiten.
  • In Krisensituation einen Notarzt oder Rettungswagen benachrichtigen, so lange bei der Person bleiben, bis Hilfe eintrifft.
  • Gefährliche Gegenstände beseitigen: Waffen, Drogen, Medikamente, Rasierklingen, Scheren.


Quelle: u.a. "test" 1/2001, Stiftung Warentest


Den kompletten Beitrag "Selbstmordprävention: Signale erkennen"
(kostenpflichtig) und weitere interessante Informationen gibt es auf der Website von "Stiftung Warentest"