Ausstellung himmelgrau vom 3.5. bis 21.9.2012 in München, Galerie Bezirk Oberbayern, Prinzregentenstr. 14, Öffnungszeiten Mo-Do 8-17 Uhr, Fr 8-13 Uhr

Worum geht es in diesem Projekt? 

Psychische Erkrankungen wie Depression sind inzwischen ein öffentliches Thema. Missverständnisse und Vorurteile im Umgang mit Betroffenen sind aber immer noch häufig – oft aus Unkenntnis und Angst. Die Ausstellung »himmelgrau.« nähert sich dem Thema Depression frei von Vorbehalten, Krankheitsbegriffen und Stigmatisierung: Schlicht durch die Bildende Kunst.
In »himmelgrau.« beschreiben sechs Künstler die eher dunkle Seite der menschlichen Gefühlswelt:
Hilflosigkeit, Verlust und Verlorensein, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Introspektion, Selbstzweifel, innere Zerrissenheit, Versagensängste sowie die fragile Grenze zwischen der menschlichen Innen- und Außenwelt.
Mit den medialen Mitteln Zeichnung, Malerei, Skulptur, Installation, Fotografie und Video bilden sie verschiedene Facetten der menschlichen Gefühlswelt ab und kreisen – jeder auf seine Weise – um essentielle Seinsfragen. Ob aus eigener Krankheitserfahrung heraus oder nicht, bleibt für den Betrachter offen.
»himmelgrau.« zeigt Arbeiten von Sandra Filic, Verena Frensch, Bo Christian Larsson, Sybille Rath, Peter Riss und Magnus Thorén.

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Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?

Durch das Einfühlen in das düstere, sphärische Gefühls-Kaleidoskop von »himmelgrau.« erhält der Betrachter die Möglichkeit, sich dem Thema Depression zu nähern und zu öffnen.
Ein weiteres Ziel lässt sich mit dem Begriff der Inklusion fassen. Inklusion zielt darauf ab, Menschen mit einer (psychischen) Behinderung die uneingeschränkte Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen.
»himmelgrau.« bietet hierfür eine Chance: Denn die Kunst als Sprachrohr kennt keine Barrieren.
Die Ausstellung zeigt Depression als ein Thema, in das sich jeder – ob mit oder ohne Krankheitserfahrung – auf seine Weise hineinfühlen und -denken kann.

Wer steht hinter dem Projekt?

Initiator der Ausstellung „himmelgrau.“ ist der gemeinnützige Verein Münchner Bündnis gegen Depression e.V., kurz MBgD (www.muenchen-depression.de).

Warum sollte man das Projekt unterstützen?

»himmelgrau.« ist ein kleiner Schritt in einem großen Vorhaben: Wir wollen auf die Anliegen von Menschen, die aufgrund ihrer psychischen Erkrankung im Schatten unserer Gesellschaft stehen, aufmerksam machen.
Ihr Engagement für unser Projekt zeigt, dass Sie sich auch den weniger erfreulichen Themen unserer Gesellschaft stellen und widmen. Schließlich ist Depression kein Ausdruck persönlichen Versagens, sondern – wie Diabetes oder Bluthochdruck – eine Erkrankung, die jeden treffen kann – unabhängig von Beruf, Alter und sozialem Stand.
Wer sein finanzielles Engagement für »himmelgrau.« öffentlich machen möchte, den nennen wir gerne im Ausstellungs-Katalog. Dieser wird begleitend zur Ausstellung am Sonntag, 8. Juli, am Tag der offenen Tür des Bezirks Oberbayern in München präsentiert. Alle Unterstützer sind herzlich eingeladen, ebenso zur Vernissage von »himmelgrau.«, die bereits am 2. Mai um 18 Uhr in der Galerie des Bezirks stattfindet (Prinzregentenstr. 14, 80538 München).
Ab einem Betrag von 100 € erhalten Unterstützer den Ausstellungs-Katalog kostenlos.

Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?

Die finanzielle Unterstützung fließt direkt in die Ausstellung. Wir decken damit die noch offenen Kosten für:
– Grafik und Layout des Ausstellungs-Katalogs
– Kosten für Fotografien
– Kosten für Texte und englische Übersetzung
– sowie noch anfallende (Transport)Kosten für Aufbau / Abbau der Ausstellung

Die Druckkosten für den Katalog werden über bereits bestehende Fördermittel u.a. des Bezirks Oberbayern finanziert.

 

Spenden könnt ihr hier: startnext.de/himmelgrau

 

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