„Bei Selbstmord sterben immer zwei, sagt Anna in einem ersten Gespräch mit Ludwig in der Bar. Anna und Ludwig sind kein Paar, zwei Menschen, Kollegen und haben Geheimnisse. Im Roman von Arezu Weitholz geht es um Sehnsucht, Tod, Sterben, Kontrolle, Zynismus, Verletzlichkeit und Momente, die alles beinhalten. Und Liebe. Um die geht es immer. Sie ist in allem.“, fasste der Blog Mit Vergnügen den Inhalt sehr treffend zusammen.

Am 5. September erscheint der Debütroman „Wenn die Nacht am stillsten ist“ im Antje Kunstmann Verlag. Textdichterin und Journalistin Arezu Weitholz will sich anlässlich der Buchveröffentlichung auch für uns engagieren. Bei den kommenden Lesungen wird sie unser T-Shirt tragen. We like! Vielen Dank.

 

Wenn die Nacht am stillsten ist
„Es ist dieser Moment, den Anna wahrnimmt, um Ludwig, mit dem sie seit acht Monaten zusammen ist, ohne dass jemand davon weiß, zu sagen, was sie ihm nie gesagt hat. Von den Brüchen in ihrem Leben hat sie nicht gesprochen, nicht von dem Selbstmord des Vaters, nicht von der depressiven Mutter im Altersheim, nicht von Südafrika, wo sie lange gelebt hat, den Drogen, den Partys, der Gewalt, dem Schmerz. Das alles passte nicht in Ludwigs Welt, die sich um Macht und Erfolg, um den richtigen Style und die angesagte Musik drehte und aus der alles ausgeblendet wurde, was den schönen Schein der Oberfläche stört. Aber jetzt ist auch in Ludwigs System etwas aus dem Ruder gelaufen und er, der Überflieger, Redakteur für besondere Aufgaben bei einem Hamburger Gesellschaftsmagazin, der immer eine Antwort hat, der einsam, verschroben, fleißig und elitär ist, hat Schlaftabletten genommen, vielleicht eine Überdosis, Anna weiß es nicht. Sie sitzt wie Scheherazade an seinem Bett und erzählt. Hört er es?“

Leseprobe

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