Gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.
„Mein Name ist Kathrin und ich bin 25 Jahre alt. Ich bin Autorin, hoffentlich bald Kunststudentin und ich leide seit 9 Jahren an Depressionen. Der medizinische Diagnoseschlüssel nennt sich F. 32.2. Ich nehme Medikamente und war in zahlreichen Therapien und Kliniken. Bis vor kurzer Zeit bin ich täglich in eine ambulante psychiatrische Klinik in Hamburg gegangen. Ich bin eine normale junge Frau. Auf diesem Blog erscheinen täglich Videos, Bilder und Momentaufnahmen meines Alltags und in einem Leben zwischen Dispo, Psychiatrie und Disko.“

2010 hat Kathrin Weßling angefangen offen über ihren Alltag mit Depressionen und Ängsten zu schreiben. Ihre Beiträge haben berührt, sie hat Höhen und Tiefen mit ihrer Leserschaft geteilt. Nun gibt es ihre Geschichte auch als Buch.
Am 3. September ist „Drüberleben“ im Goldmann Verlag erschienen.

 

Depressionen sind doch kein Grund, traurig zu sein!

„Ida steht zum wiederholten Mal in ihrem Leben vor der Tür einer psychiatrischen Klinik, mit einem Zettel, auf dem ihr Name und der Grund für ihren Aufenthalt genannt sind. F 32.2. Schwere depressive Episode ohne psychotische Symptome. »Drüberleben« erzählt von den Tagen nach diesem Tag, von den Nächten, in denen die Monster im Kopf und unter dem Bett wüten, den Momenten, in denen jeder Gedanke ein neuer Einschlag im Krisengebiet ist. Es erzählt von Gruppen, die merkwürdige Namen tragen, von Kaffee in ungesund großen Mengen, von Rückschlägen und kleinen Fortschritten, von Mitpatienten und von Therapeuten. Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die sich zehn Wochen in eine Klinik begibt und dort lernt zu kämpfen. Gegen die Angst und gegen das Tiefdruckgebiet im Kopf.“

Leseprobe

 

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