Das Team hinter FRND über Einsamkeit, Lieblingsmomente und einen Satz, der bleibt

Foto: Freunde fürs Leben e.V.
In der finalen Folge der Sonderedition Einsamkeit von „Kopfsalat“ spricht Moderator Sven Haeusler mit dem Team hinter dem Podcast: Diana Doko, Gründerin und Vorständin des Vereins, Jasmin Hollatz, Vereinsleitung, und Vera Colditz, Redakteurin und Social-Media-Managerin. Sie blicken gemeinsam zurück auf eine intensive Staffel mit zwölf Folgen, in denen Einsamkeit aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet wurde: beim Schreiben, in Beziehungen, im Kontext von Armut, Migration, Behinderung und bei Mobbing.
Das Team spricht über Lieblingsmomente, eigene Gedanken und Worte, die lange nachhallen. Diana erinnert sich an Aufnahmen, bei denen sie ganz nah dabei war: manchmal versteckt hinter einem Vorhang, manchmal auf einem Sofa. Für Vera beginnt ein Gespräch oft schon vorher: in der ersten Mail für eine Anfrage. So war es auch bei der Berliner Tafel. Sabine Werth hat sie beeindruckt: durch ihre Klarheit, ihre Haltung. Aber auch durch ein Team, das genauso offen war wie sie selbst.
Für Jasmin hat sich ein zentrales Thema wie ein roter Faden durch die Gespräche gezogen: die Bedeutsamkeit von Gemeinschaft. Sie betont aber auch, dass insbesondere bei den Themen Armut und Behinderung deutlich geworden sei, wie Teilhabe auch durch bürokratische Hürden erschwert oder verhindert wird. Und dass es deshalb auch strukturelle Lösungen braucht, um Einsamkeit entgegenzuwirken.
Auch Sven blickt zurück auf ganz unterschiedliche Stimmen, bewegende Gespräche und beeindruckende Lebenswege. Besonders berührt hat ihn die Folge mit Jasmin Dickerson, die sehr offen über ihr Leben mit ihrer behinderten Tochter spricht. Diana fügt hinzu, wie nah viele Begegnungen gingen: „Das sind ja fremde Menschen für uns und dann begegnet man sich auf so einer empathischen Ebene – da denkt man, das könnte jetzt noch ewig so weitergehen.“
Am Ende bleibt für das ganze Team ein starkes Gefühl der Erkenntnis, dass der Satz von Güner Yasemin Balcı: „Menschen brauchen Menschen“ nicht nur ein schönes Zitat ist, sondern vielleicht eine der ehrlichsten Antworten auf die Frage, was Einsamkeit uns eigentlich zeigt.
Foto: Freunde fürs Leben e.V.