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Diana Kinnert über Einsamkeit, Generationen und die Frage, was uns wirklich verbindet

Portrait mit Hut von Diana Kinnert

Martin Kraft (photo.martinkraft.com), Lizenz: CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

In der neuen Folge von „Kopfsalat“ ist Diana Kinnert zu Gast. Sie ist Unternehmerin, Beraterin und Publizistin. Seit vielen Jahren beschäftigt sie sich mit gesellschaftlichem Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit. Im Gespräch mit Moderator Sven Haeusler erzählt sie, wie sie über ihre Arbeit in Großbritannien zu diesen Themen kam und warum Einsamkeit für sie viel mehr ist als Alleinsein.

Die Publizistin betont, dass Einsamkeit nicht einfach bedeutet, niemanden zu haben. Sondern vor allem, sich nicht gesehen, geborgen oder wirklich verbunden zu fühlen.

Sie beschreibt zudem, warum gerade junge Generationen trotz ständiger Vernetzung besonders einsam sein können. „Es liegt nicht nur an sowas wie unfertig sein oder der Fluktuation des Alters, sondern es muss quasi an etwas anderem liegen als dem Alter“, sagt sie. Dieses „Andere“ sei für sie die Gesellschaft, in der wir leben und die immer digitaler, schneller, individualisierter und oft weniger verbindlich werde.

Im Gespräch geht es aber auch um ältere Menschen, die sich anderen nicht zumuten wollen, um junge Menschen mit zwanzig offenen Chats und trotzdem fehlender Nähe, um verschwundene Treffpunkte, Selbstoptimierung, politische Rastlosigkeit und den Wert von echten sozialen Räumen.

Ein Gespräch über Verlust von Gemeinschaft und die Frage, wie wir wieder mehr Beziehung wagen können – nicht als nostalgische Rückkehr in eine alte Welt, sondern als bewusste Entscheidung für mehr Verbindlichkeit, Nachsicht und echte Begegnung.

Diese Folge ist Teil unserer Sonderedition Einsamkeit. Die Staffel wird durch das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) gefördert.

Die Veröffentlichung stellt keine Meinungsäußerung des BMBFSFJ dar. Die Verantwortung für den Inhalt der Veröffentlichung liegt bei den Autor*innen.

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