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Kopfsalat Folge 7: Therapien und Apps – was hilft wann und wie? Psychologin Nana Sepheran über Therapieangebote

In der neuesten Folge von Kopfsalat bringen die Moderatorinnen Sonja Koppitz und Sara Steinert gemeinsam mit der Psychologin Nana Sepheran Licht ins Therapiedunkel. Sie macht gerade ihre Therapeutenausbildung am Ausbildungsinstitut für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie der Uniklinik Köln und räumt zu Beginn gleich mit dem Vorurteil auf, dass man verrückt sein muss, um sich therapeutisch behandeln zu lassen: “Generell ist eine Therapie für jeden geeignet, der irgendwie das Gefühl hat, dass er bzw. sie an etwas arbeiten will oder Hilfe braucht.” Das Trio deckt die Unterschiede zwischen Psychotherapeuten und Psychiatern auf, spricht über verschiedene Therapieverfahren, was zu Erfolg und Besserung führt und welche Risikofaktoren mit einer Therapie verbunden sind. Außerdem erläutern sie, was man machen kann, wenn man keinen Therapieplatz bekommt und wie Online-Therapien und Apps helfen können. Diese könnten ergänzend helfen, wenn es einem bereits besser gehe. Dass sie eine Depression heilen oder signifikant eine Besserung erzielen können, bezweifle Nana Sepheran allerdings. Welche Therapieform man am Ende auch wählt – wichtig ist vor allem, sich Hilfe zu suchen. Denn das Ziel jeder Therapie, so Nana Sepheran, ist “ein Leben ohne Leiden”.

Kopfsalat – Der Freunde fürs Leben-Podcast über Depressionen, Gefühle und den ganzen anderen Salat im Kopf erscheint monatlich und ist auf frnd.de sowie auf iTunes, Spotify und Deezer abrufbar. Der Podcast ist ein Projekt der Deutschen DepressionsLiga e.V. und finanziell gefördert durch die BARMER Krankenkasse.

Seit 2001 klärt der gemeinnützige Verein Freunde fürs Leben e.V. Jugendliche und junge Erwachsene über seelische Gesundheit, Depression und Suizid auf. Denn durch gezielte Informationsvermittlung über Warnsignale, Hilfsadressen und Therapiemöglichkeiten ist Suizidprävention möglich. Mit kreativen und jugendlichen Projekten und Kampagnen wollen Freunde fürs Leben mehr Akzeptanz für die Tabuthemen Depression und Suizid erzeugen.

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